Unser Wahlprogramm 2026
Wir setzen uns ein für ein liebens- und lebenswertes Hochheim
Wir setzen uns ein für ein liebens- und lebenswertes Hochheim

Die Attraktivität einer Gemeinde sowohl für ihre Bewohner und Firmen als auch mögliche Neubürger und interessierte Gewerbetreibende zu erhalten und wenn möglich zu verbessern, ist die zentrale Aufgabe der Kommunalpolitik.
Man kann ohne Übertreibung sagen, dass man in Hochheim gut Leben und Arbeiten kann, denn unsere Stadt ist liebens- und lebenswert!
Dies wird uns in vielen persönlichen Gesprächen immer wieder gespiegelt und wurde sowohl in einer Umfrage, die die Stadt im Jahr 2011 und 2020 durchgeführt hatte, als auch in der Bürgerbefragung des Hochheimer Handwerker- und Gewerbevereins bestätigt.
Im Ergebnis erklärten über drei Viertel der Teilnehmer, dass sie zufrieden oder sehr zufrieden sind, in Hochheim und Massenheim zu leben.
Trotzdem gibt es natürlich immer Dinge, die man besser machen kann.
In Gesprächen mit vielen Bürgern, unter anderem in unseren Stadtteilgesprächen, haben sich einige Handlungsfelder herauskristallisiert, die wir in den nächsten Jahren angehen wollen.
Diese werden wir Ihnen im Folgenden vorstellen:
Nachhaltige Stadtentwicklung
Verantwortungsbewusste Politik zeichnet sich dadurch aus, dass sie den Erhalt der städtischen Infrastruktur ebenso wie eine nachhaltige Weiterentwicklung der Gemeinde auch unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen sicherstellt.
In der Vergangenheit wurden zahlreiche nicht zwingend notwendige Maßnahmen trotz angespannter Haushaltslage und gegen die Stimmen der FWG-Fraktion beschlossen. Dadurch fehlten aus unserer Sicht die finanziellen Mittel für dringend erforderliche Investitionen.
Welche Folgen verschleppte Investitionen haben können, zeigt sich eindrücklich an Autobahnbrücken, im Schienennetz der Deutschen Bahn, aber auch ganz konkret am Berliner Platz – im Herzen von Hochheim.
Neben dem Erhalt städtischer Straßen, Wege und Plätze sowie der kommunalen
Liegenschaften, ist es notwendig, gezielt in die Verbesserung der Infrastruktur zu investieren.
Nachdem in den vergangenen Jahren ein Schwerpunkt auf Investitionen im Bereich der Kindertagesstätten lag und heute nahezu allen Kindern in Hochheim ein Betreuungsplatz angeboten werden kann, setzen wir in den kommenden Jahren neue Schwerpunkte für Jung und Alt: Dazu gehören die grundhafte Neugestaltung des Berliner Platzes als generationenübergreifender Treffpunkt, die Kanalerneuerung in der Kernstadt, die energetische Sanierung städtischer Gebäude sowie die Sanierung und Modernisierung der Sportstätten und Sporthallen.
Ein starkes Hochheim für alle Generationen – Vereine als Rückgrat unserer Stadt
Hochheim verfügt – von Sport über Kultur bis Soziales – über ein großes und vielfältiges Vereinsangebot für alle Generationen. Unsere Vereine sind aus unserer Sicht das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens: Sie stiften Gemeinschaft, ermöglichen sinnvolle Freizeitgestaltung und fördern bürgerschaftliches Engagement in allen Altersgruppen.
Unsere Vision ist ein Hochheim, in dem die rund 50 Vereine und Initiativen gute Rahmenbedingungen vorfinden, ungehindert wirken können und die Generationen miteinander verbinden.
Die Unterstützung der Hochheimer Vereine ist seit vielen Jahren ein Schwerpunkt der
politischen Arbeit der Freien Wähler. Auf unseren Antrag hin wurde ein Sportstättenentwicklungsplan für Hochheim erstellt.
Er bildet nicht nur das künftige Sportverhalten der Hochheimer Bürgerinnen und Bürger ab,
sondern enthält auch Prognosen zum Bedarf an Sportstätten.
Die geplante Modernisierung bzw. Sanierung der Richard-Basting-Sportanlage sowie die Sanierung des Aufzugs in der Georg-
Hofmann-Sporthalle sind erste konkrete Erfolge dieser Politik.
Gemeinsam besser werden – „Runder Tisch Vereine und Politik“
In Hochheim muss es gelingen, die städtische Senioren-, Kinder- und Jugendarbeit besser mit den Angeboten und Aktivitäten der Vereine zu verzahnen.
Gute Vereinsarbeit entsteht dort, wo Ehrenamt und Stadt Hand in Hand arbeiten – abgestimmt, verlässlich und mit kurzen Wegen.
Deshalb fordern wir die Einrichtung eines „Runden Tisches Vereine und Politik“.
Dort sollen Vertreterinnen und Vertreter der Vereine, der Stadtverordnetenversammlung und der Stadtverwaltung regelmäßig zusammenkommen. So kann die Kommunalpolitik besser verstehen, was Vereine tatsächlich brauchen – von Räumen über Zeiten bis hin zu Unterstützung bei Organisation und Förderung. Gleichzeitig wird transparenter, welche Zielgruppen erreicht werden und wie viele Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Seniorinnen und Senioren von Angeboten profitieren.
Das hilft, städtische Investitionen und Fördermittel auch bei knapper Kassenlage fair, nachvollziehbar und wirksam einzusetzen – im Sinne aller Vereine und der Menschen, die sie erreichen.
Darüber hinaus muss es gelingen, durch eine Stärkung des Ehrenamts den Austausch zwischen allen gesellschaftlichen Gruppen weiter zu verbessern. Ein starkes Ehrenamt verbindet Generationen, schafft Zusammenhalt und macht Hochheim und Massenheim noch lebenswerter.
Ehrenamtsforum Hochheim – Austausch stärken, Engagement vernetzen
Ehrenamtliches Engagement ist eine zentrale Säule des gesellschaftlichen Zusammenhalts in Hochheim. Um diesen Zusammenhalt weiter zu stärken, wollen wir den Austausch zwischen allen gesellschaftlichen Gruppen gezielt fördern.
Wir schlagen daher das Format eines Ehrenamtsforums vor, das offen ist für alle Interessierten aus den Vereinen, der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit, dem Beirat Inklusion, der Integrationskommission sowie weiteren Initiativen aus der Bürgerschaft und der Hochheimer Kommunalpolitik.
In diesem Forum sollen alle gesellschaftlichen Gruppen die Möglichkeit erhalten, ihre Projekte vorzustellen, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen.
Ziel ist ein besseres gegenseitiges Verständnis und im besten Fall eine stärkere Zusammenarbeit über bestehende Strukturen hinweg.
So könnten beispielsweise der Seniorenbeirat und Jugendvertretungen gemeinsame Aktivitäten entwickeln und das geplante Begegnungszentrum als generationenübergreifenden Treffpunkt für Jung und Alt mit Leben füllen.
Eine solche niederschwellige gemeinsame Begegnungsstätte stärkt die soziale Teilhabe und wirkt der Einsamkeit entgegen, die seit der Corona-Pandemie leider noch immer Menschen aller Altersgruppen betrifft.
Lebensqualität im Alter sichern
So wie in ganz Deutschland wird auch in Hochheim und Massenheim der Anteil älterer Menschen in den kommenden Jahren weiter deutlich wachsen. Eine Stadt zeigt ihren Charakter darin, wie sie mit Seniorinnen und Senioren umgeht. Uns ist wichtig, dass ältere Menschen in Hochheim nicht nur gut versorgt sind, sondern sich ernst genommen, beteiligt und in das gesellschaftliche Leben eingebunden fühlen.
Die Stadt Hochheim muss sich dieser Entwicklung aktiv stellen und eine seniorengerechte Stadtentwicklung vorantreiben, die die Bedürfnisse älterer Menschen stärker berücksichtigt.
Ein zentrales Thema ist dabei das Wohnen im Alter. Viele Seniorinnen und Senioren möchten so lange wie möglich in der eigenen Wohnung bleiben. Dafür braucht es barrierearme Wohnangebote, gute Beratungsstrukturen sowie unterstützende Angebote direkt vor Ort. Wir setzen uns dafür ein, bestehende Konzepte weiterzuentwickeln und neue Wohnformen mitzudenken.
Ebenso wichtig ist eine verlässliche pflegerische Versorgung in Hochheim. Fehlende Angebote dürfen kein Grund sein, die Stadt verlassen zu müssen. Perspektivisch braucht Hochheim ein weiteres Pflegeheim sowie ausreichend Kurzzeitpflegeplätze. Dafür müssen frühzeitig tragfähige Lösungen entwickelt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Begegnung und sozialer Teilhabe. Seniorentreffs, Vereine und nachbarschaftliche Angebote fördern den Austausch und beugen Einsamkeit vor.
Junge Stimmen stärken – Hochheim weiterdenken
Hochheim bietet Jugendlichen eine besondere Mischung aus Kleinstadt-Idylle und einer lebendigen, modernen Gemeinschaft.
Für junge Menschen, die hier leben, lernen und ihre Zukunft gestalten, ist es an der Zeit, dass Politik ihnen nicht nur zuhört, sondern auch konkrete Schritte unternimmt – über einen Jugendtreff hinaus. Ein zentraler Baustein dafür ist echte Mitbestimmung.
Der Jugendbeirat muss aktiv und verbindlich in politische Entscheidungsprozesse eingebunden werden – nicht als symbolisches Gremium, sondern mit echten Mitwirkungsmöglichkeiten und einem eigenen Budget für Jugendprojekte. Jugend braucht eine starke Stimme in der Kommunalpolitik.
Politik und Verwaltung sollten sich darüber hinaus dauerhaft für die Schaffung und Weiterentwicklung konsumfreier Aufenthaltsflächen im öffentlichen Raum einsetzen.
Orte wie Skater- und BMX-Anlagen sowie Ballspielfelder sind wichtige Treffpunkte, die Jugendlichen Raum zur Entfaltung, Begegnung und Mitgestaltung bieten.
Jugendliche sollen mitreden, wenn es um ihre Stadt geht – etwa bei der Gestaltung des Weihergeländes, des Berliner Platzes oder bei weiteren zentralen Fragen der Stadtentwicklung.
Diese Beteiligung ernst zu nehmen stärkt Demokratie, Identifikation und Zukunftsperspektiven in Hochheim.
Verkehr
Hochheim liegt im Herzen des Rhein-Main-Gebiets und verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung nach Mainz, Wiesbaden und Frankfurt. Diese Lage macht unsere Stadt sowohl als Wohn- als auch als Arbeitsort attraktiv.
Während viele Berufstätige aus Hochheim zum Arbeiten auspendeln, spielt Mobilität insbesondere für Seniorinnen und Senioren eine entscheidende Rolle für die Selbstständigkeit im Alltag. Gut erreichbare Bushaltestellen, sichere Gehwege, ausreichend Sitzgelegenheiten sowie eine übersichtliche Verkehrsführung sind für viele ältere Menschen unverzichtbar. Kurze Wege zu Ärzten, Apotheken, Geschäften und in die Innenstadt tragen wesentlich dazu bei, aktiv am Stadtleben teilzuhaben.
Durch unsere Hartnäckigkeit konnten in den vergangenen Jahren zahlreiche Verbesserungen für Hochheim und Massenheim erreicht werden. So wurde durch eine Optimierung der bestehenden Buslinien die Anbindung der Supermärkte und des Ärztehauses in der Frankfurter Straße verbessert. Ebenso profitieren das neue Wohngebiet „Schänzchen III“ sowie Massenheim von der lange geforderten verbesserten Verkehrsführung der Buslinie 46 zum Bahnhof.
Weitere konkrete Ziele sind die Realisierung eines durchgehenden Fuß- und Radwegs von Wallau über Massenheim nach Wicker sowie insbesondere die Verbesserung der Verbindung von der Bushaltestelle Schlagmühle in Delkenheim nach Massenheim.
Stabile Finanzen
Grundlage für die Umsetzung politischer Ziele und Maßnahmen sind ausreichende finanzielle Mittel.
Wie viele Kommunen in Hessen steht auch Hochheim vor der Herausforderung, dass die Ausgaben die Einnahmen zunehmend übersteigen. Ursachen sind steigende Energie- und Baukosten, tarifliche Entwicklungen sowie immer mehr Pflichtaufgaben, die von Bund und Land auf die Kommunen übertragen werden, ohne vollständig gegenfinanziert zu sein.
Gleichzeitig hat Hochheim nur begrenzte Möglichkeiten, die Einnahmeseite aktiv zu beeinflussen. Zentrale Stellschrauben sind die Grundsteuer und die Gewerbesteuer; nahezu alle weiteren Erträge werden der Stadt zugewiesen.
Durch eine konservative und klar priorisierte Ausgaben- und Investitionspolitik konnten die Steuersätze in Hochheim in den vergangenen Jahren stabil gehalten werden. Mit einem Hebesatz von 370 liegt die Gewerbesteuer im Kreisdurchschnitt, bei der Grundsteuer B mit 630 sogar darunter. Auch für 2026 konnten diese Hebesätze gehalten werden, während andere Kommunen teils drastisch erhöhen müssen.
Wenn wir solche Entwicklungen in Hochheim verhindern wollen, muss jeder Euro sorgfältig und verantwortungsvoll eingesetzt werden. Dafür stehen wir mit einer stabilen, prioritätenorientierten und vorausschauenden Finanzpolitik.
Umwelt
Hochheim liegt im Herzen des Rhein-Main-Gebiets, einem der größten Ballungsräume Deutschlands, und ist damit auch einer hohen Umweltbelastung ausgesetzt.
Diese Belastungen betreffen Menschen aller Generationen – Kinder, Familien, Berufstätige sowie Seniorinnen und Senioren – und wirken sich unmittelbar auf Gesundheit und Lebensqualität aus. Zu den wichtigsten Belastungen zählen der Fluglärm durch den Frankfurter Flughafen, der Verkehrslärm auf den Ringstraßen, in der Ortsdurchfahrt Massenheim sowie entlang der Autobahn A 671, der Bahnlärm in der Südstadt sowie Geruchs- und Bodenbelastungen durch die Deponie.
Die Hochheimerinnen und Hochheimer haben gelernt, mit diesen Belastungen zu leben. Das darf jedoch nicht bedeuten, dass wir sie hinnehmen oder akzeptieren. Gerade für Kinder, ältere Menschen und gesundheitlich besonders belastete Personen stellen Lärm- und Umweltbelastungen eine große Herausforderung dar.
Wir setzen uns daher weiterhin konsequent für eine Verringerung dieser Belastungen ein – im Interesse aller Generationen. Dazu gehört für uns, alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten auszuschöpfen und die zuständigen Behörden regelmäßig und mit Nachdruck in die Verantwortung zu nehmen. Unser Ziel ist es, die Umweltbedingungen spürbar zu verbessern und Hochheim langfristig als lebenswerte Stadt für Jung und Alt zu sichern.
FWG | Freie Wählergemeinschaft Hochheim/Massenheim e.V.
Ludwig-Beck-Ring 1 | 65239 Hochheim
Telefon: 06146 – 61 49 8
E-Mail: info@fw-hochheim.de
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